S q u i d g y

Hallo Tierfreunde,

mein Name ist Squidgy und ich bin, wie manche von Euch vielleicht erkennen werden, eine Norwegische Waldkatze.




Eigentlich habe ich nicht immer Squidgy geheißen. Früher war ich Tracy. Tracy von Stolzenberg. Da hatte ich noch einen männlichen Dosenöffner. Bei ihm konnte ich aber nicht mehr bleiben, weil er umziehen mußte und mich in die neue Wohnung nicht mitnehmen durfte.

Also kam ich zu einer netten Frau von "Tier in Not" in Mönchengladbach. Da hat man mich zwar gut behandelt, ich habe genug zu essen bekommen und immer ein warmes Plätzchen zum Schlafen - aaaaaber…..Ich mag keine Konkurrenz (sprich andere Katzen) und davon gab es im Haus genug. Also blieb ich die meiste Zeit in einem Zimmer bei geschlossener Türe, was mir natürlich nicht sehr gut gefiel.

Nachdem ich ungefähr sechs Wochen dort war, kam mein jetziger Dosenöffner. Nachdem wir uns erstmal gründlich beschnuppert und sie mir bewiesen hatte, daß sie gut kraulen kann, habe ich mich an sie rangeschmissen. Und es hat funktioniert.

Als wir bei ihr zu Hause ankamen, habe ich mich erst mal gründlich umgeschaut. Naja, es war halt adäquat für eine "von Stolzenberg". Besonders gut gefiel mir die Raumspartreppe in der Küche. Da kann man so schön auf der Lauer liegen und nichtsahnenden Dosenöffnern auf den Kopf stupsen.

Nach kurzer Zeit zum eingewöhnen schleppte mich meine neue Katzenmutter zum Tierarzt (Fauch, Spuck!!!!!). Da wurde ich aber nur abgetastet, abgehört, und generell durchgecheckt. Dabei wurde festgestellt, daß ich Ohrmilben habe.

Wieder zuhause wurde mir dann eine Flüssigkeit ins Ohr geträufelt. Und weil ich dabei Grimassen geschnitten habe, hieß ich danach Squidgy weil man im englischen das Gesicht verziehen als "squidging" bezeichnet. Na gut, gefällt mir eigentlich noch besser als Tracy.

Jetzt habe ich viel Platz, ohne andere Katzen. Futter und warme, weiche Schlafplätzchen, Kratzbaum und Spielzeuge machen das Leben angenehm. Nicht zu vergessen, ich habe eine Leibsklavin (alias Katzenmutter) die mich streichelt, bürstet, mit mir spielt, wenn mir danach ist. Hin und wieder kriege ich auch mal Leckerbissen die eigentlich zum Menschenfutter gehören. Ein Häppchen Thunfisch, ein Scheibchen gekochten Schinken, etwas Lachs oder auch Philadelphia mmmmmhhh.

Im großen und ganzen gefällt mir mein jetziges Leben sehr gut. Meine Leibsklavin sorgt auch für meine Unterhaltung indem sie Vogelfutter auf die Fensterbänke streut. Ich kann zwar keine Vögel fangen (Fenster bleiben zu, wenn ich im Zimmer bin) aber dafür liege ich auf der Lauer und wenn die Federviecher gerade den Schnabel voll haben, springe ich hoch und klopfe gegen das Fenster. Wer sagt denn, Vögel haben keinen Gesichtsausdruck ... ... hähähä.

So, jetzt habe ich genug erzählt, ich muß erst mal wieder Fellpflege halten und dann ... ein Nickerchen, oh ja, guter Plan. Also tschüss und haltet die Ohren steif

Eure Squidgy


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